#wählbar25
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Die Ziele sollten unverändert weiterverfolgt werden.
Für jeden Haushalt muss es einen preisgünstigen Sockeltarif an Strom entsprechend dem Durchschnittsverbrauch geben.
Beides.
Ja
Ich bin dafür
Ein Mindestpreis muss an eine entsprechende Auszahlung von Klimageld gebunden sein.
Erneuerbare Energien liefern enorm günstig, aber nicht gleichmäßig Strom. Daher müssen wir Angebot und Nachfrage optimal aufeinander abstimmen und dies kann regional unterschiedlich sein. Notwendig sind deshalb auch neue Regeln, wie unser Strommarkt funktioniert. Wir brauchen intelligente kurzfristige Anreize zum effizienten Stromverbrauch, damit der Strom dann vorrangig verbraucht wird, wenn viel billiger Erneuerbarer Strom zur Verfügung steht. Dazu prüfen wir Modelle regionaler Energiemärkte.
Vorwiegend im Bestand (Umbau, Aufstockung, Teilung, effizientere Nutzung)
Wir haben Deutschland und Europa erstmals auf einen Pfad gebracht, die Klimalücke zu schließen. Ein zentrales Instrument dafür wird auch in Zukunft der CO2 Preis sein. Gerade weil der Green Deal und die geplante Umsetzung des europäischen Emissionshandel für Verkehr und Gebäude angegriffen werden, stehen wir zu den Klimazielen und zur verlässlichen Umsetzung des Emissionshandels. Dazu gehört, dass wir die Einnahmen der CO2-Bepreisung von Gebäudewärme und Transport für sozial gerechten Klimaschutz ausgeben werden. Das Höhe des CO2 Preises im ETS-2 ist derzeit noch nicht absehbar, eine klare klimapolitische Lenkungswirkung muss jedoch erhalten bleiben.
Nicht beantwortet
Die Großen Koalitionen aus CDU, CSU und SPD hatten jahrelang keinen Plan, wie die Klimaziele erreicht werden sollen. Wir haben als Grüne in der Regierungsbeteiligung nun in drei Jahren große Fortschritte bei der Energiewende erzielt. Der Anteil erneuerbarer Energien beträgt nun rund 60 Prozent, 2021 waren es noch rund 40 Prozent. Damit haben wir die erneuerbaren Energien zur führenden Stromquelle gemacht. Der Solarausbau und die Genehmigungen bei Wind boomen. Wir haben Deutschland damit erstmals auf einen Kurs hin zum Erreichen der eigenen Klimaziele gebracht. Wir halten an den rechtlich festgeschriebenen Zielen der Klimaneutralität 2045 fest, damit Deutschland seinen Beitrag leistet, die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise zu verhindern. Den Weg zur Klimaneutralität gestalten wir als Weg zu einer gerechteren Gesellschaft: Klimafreundliche Alternativen fördern wir auch in Zukunft und durch eine sozial gerechte Staffelung, insbesondere für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen.
Erneuerbare Energien liefern enorm günstig, aber nicht gleichmäßig zu jeder Tages- und Nachtzeit Strom. Daher wollen wir Grüne das Angebot und die Nachfrage optimal aufeinander abstimmen und dies kann regional unterschiedlich sein. Notwendig sind deshalb auch neue Regelungen, wie unser Strommarkt funktioniert. Wir brauchen intelligente kurzfristige Anreize zum effizienten Stromverbrauch, damit der Strom dann vorrangig verbraucht wird, wenn viel billiger erneuerbarer Strom zur Verfügung steht. Dazu prüfen wir Modelle regionaler Energiemärkte. Daran wollen wir arbeiten und ein klimaneutrales Stromdesign schaffen.
Mehr Wohnraum im Bestand hat riesige Potentiale. Wir wollen, dass Wohnen in Deutschland für alle bezahlbar und umweltfreundlich ist und bleibt. Wir setzen uns für vielfältige Wohnformen in unseren Städten und Dörfern ein. Wir brauchen mehr Wohnraum, der nicht auf Kosten von Feldern und Naturflächen geht. Hierfür brauchen Kommunen starke Planungsinstrumente an der Hand, mit denen sie selbstständig auf Probleme eingehen können. Hierfür richten wir das Baugesetzbuch stärker sozial und ökologisch aus. Für den sozialen Wohnungsbau stellen wir so viel Geld wie nie zur Verfügung: Für den Bau bezahlbarer Mietwohnungen stehen bis 2027 über 18 Milliarden Euro bereit. Wir wollen den Kauf des ersten, selbst genutzten Wohneigentums stärker sozial gerecht fördern und unterstützen vor allem junge Familien mit zinsgünstigen Krediten. Insbesondere wollen wir die energetische Sanierung leerstehender Wohnungen, die Teilung von zu wenig genutzten Einfamilienhäusern sowie Ausbauten für die Bereitstellung zusätzlichen Wohnraums fördern.
Mit dem Bundes-Klimaanpassungsgesetz haben wir Bund, Länder und Kommunen in Deutschland verpflichtet, diese Aufgabe der Klimavorsorge und Klimaanpassung stärker anzugehen. Die Städte und Gemeinden tragen die Hauptlast der Anpassungen – auch über ihre sozialen Dienstleister, freien Träger und gemeinnützige Organisationen – die uns als gesamte Gesellschaft betreffen. Und auch der Klimaschutz findet zuallererst vor Ort statt. Deshalb wollen wir Klimaschutz und -anpassung endlich zur Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern machen und gemeinsam finanzieren. Zudem werden wir den Austausch und die Vernetzung von Städten und Landkreisen unterstützen, damit gute Klimaanpassungskonzepte schnell zur Anwendung kommen.
Die Schuldenbremse möchten wir reformieren, damit wichtige Zukunftsinvestitionen möglich werden. Damit ermöglichen wir massive Investitionen in die Modernisierung unseres Landes. Um unser Land in eine krisenfeste Zukunft zu führen, braucht es erhebliche Investitionen in verschiedenen Bereichen, sei es im Bildungsbereich oder in der Verkehrsinfrastruktur. Unser Ziel ist eine nachhaltige, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft. Hierfür werden wir dort investieren, wo es dringend gebraucht wird, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern: in den Klimaschutz, internationale Krisenprävention, Digitalisierung und die Infrastruktur vor Ort wie Schulen, Wohnraum, Schienenverkehr und öffentlichen Nahverkehr.
Subventionen für fossile Kraftstoffe und entsprechende Technologien sind dreifach schädlich: Sie erschweren das Erreichen der Klimaschutzziele, sie konservieren eine wettbewerbs- und umweltschädliche Abhängigkeit von Fossilen und sie schmälern die finanziellen Spielräume öffentlicher Haushalte, um in neue Technologien zu investieren und sozial gerechte Lösungen zu schaffen. Deswegen machen wir Grüne uns dafür stark, ökologisch schädliche und soziale ungerechte Subventionen schrittweise abzubauen. Statt Subvention von mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Dienstwagen, von der nur relativ wenige Spitzenverdiener steuerlich profitieren, sollte der Hochlauf der Elektromobilität gefördert werden.
Wir Grüne setzen uns für eine Ausweitung und Verstetigung des Projekts Stromspar-Check ein, weil damit sehr einfach gute und verbrauchernahe Beratungsangebote für zugänglich gemacht werden. Dadurch werden vor allem einkommensschwächere Haushalte resilienter gegenüber steigenden Energiekosten und gleichzeitig können Einsparpotenziale für den Klimaschutz gehoben werden. Im aktuellen Haushalt für 2025 haben wir Grüne die Fortführung dieses Projektes gesichert und wir machen uns dafür stark, dies auch in Zukunft sicherzustellen sowie Programme zur Energieeinsparung auszubauen.
Wir haben Deutschland und Europa erstmals auf einen Pfad gebracht, um die Klimaziele endlich einzuhalten. Ein zentrales Instrument dafür wird auch in Zukunft der CO2-Preis sein. Gerade weil der Green Deal und die geplante Umsetzung des europäischen Emissionshandel für Verkehr und Gebäude von konservativer Seite angegriffen werden, stehen wir zu den Klimazielen und zur verlässlichen Umsetzung des europäischen Emissionshandels. Dazu gehört, dass wir die Einnahmen der CO2-Bepreisung von Gebäudewärme und Transport für sozial gerechten Klimaschutz ausgeben werden. Die Höhe des CO2-Preises im ETS-2 ist derzeit noch nicht absehbar, eine klare klimapolitische Lenkungswirkung wollen wir Grüne jedoch erhalten.
Wir brauchen eine Investitionsoffensive zur Dekarbonisierung, z.B. Tiefen Geothermie in Erfurt für das Fernwärmenetz und eine Mobilitätsgarantie, damit man in Deutschland ohne eigenes Auto auch mobil ist.
Regional, dezentral, regenerativ und in Bürgerhand als oberstes Leitziel in ganz Deutschland.
Sowohl Neubau als auch Bestand, aber vor allem bei Förderung mit einer verpflichtenden Gemeinwohlorientierung.
Strom- und Energiesparen ist genauso notwendig, wie die Dekarbonisierung selbst.
Lokale, dynamische Strompreise
Nein
Nein, sie können aus bestehenden Haushaltsmitteln finanziert werden
Die Ziele sollten nachgeschärft werden.
Als SPD ist uns Planungs- und Investitionssicherheit bei den Energiekosten durch stabile Preise wichtig, von den Netzentgelten über die Stromsteuer bis zum CO2-Preis. Besonders im Norden und Osten, wo ein großer Anteil der Windenergie Deutschlands produziert wird, sind hohe Netzentgelte ein dringendes Problem. Außerdem brauchen einen konkurrenzfähigen Industriestrompreis. Er ist der Schlüssel für die erfolgreiche Transformation, die Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Und wir möchten eine europäische Mindeststromsteuer als Teil einer umfassenderen Reform des EU-Strommarktdesigns, um eine bessere Integration von erneuerbaren Energien in den Strommarkt sicherzustellen und Preis- und Einspeiseschwankungen zu begrenzen.
Wir brauchen beides: Die Potentiale im Bestand müssen besser genutzt werden. Aber wir müssen auch Mithilfe von Neubau mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Um das Angebot bezahlbaren Wohnraums mittel- und langfristig zu stabilisieren, sind gemeinschaftliche Kraftanstrengungen für schnelleres Bauen und eine soziale Bodenpolitik notwendig. Wir wollen dafür die richtigen Rahmenbedingungen und Impulse setzen.
Die SPD unterstützt die Einführung eines verlässlichen und planbaren CO2-Preispfads, der mit sozialen Maßnahmen flankiert wird, um die Belastungen für Bürger*innen abzufedern. Es ist eine Notwendigkeit, steigende CO2-Preise sozial gerecht zu gestalten, beispielsweise durch ein Klimageld oder zielgerichtete Förderinstrumente. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass klimafreundliches Verhalten finanziell attraktiver wird als klimaschädliches Verhalten.
Die Ziele sollten europaweit gleichermaßen gelten – sodass Deutschland ebenso wie die EU insgesamt spätestens 2050 klimaneutral ist.
Für die Energiewende brauchen wir ein neues Strommarktdesign. Bei der Preisbildung muss die lokale Verfügbarkeit von Strom eine Rolle spielen. Energiespeicher und Erneuerbare Energien müssen im Markt integriert werden und ohne staatliche Hilfen auskommen. Es müssen Anreize für eine flexible Bereitstellung von Strom geschaffen werden. Das Stromnetz zwischen den Mitgliedstaaten muss ausgebaut und der Europäische Energiebinnenmarkt geschaffen werden.
Neubau und Weiterentwicklung des Bestandes spielen gleichermaßen eine entscheidende Rolle.
Für die Verkehrspolitik braucht es Reformen: aber keine einseitigen, sondern solche, die alle Verkehrsteilnehmer gleichwertig betrachten.
Ein marktwirtschaftlich orientierter Emissionshandel, der nach marktwirtschaftlichen Prinzipien und mit Obergrenze funktioniert, wird die besten Ergebnisse für ein klimaneutrales und gleichzeitig wettbewerbsfähiges Land liefern.
Die Ziele sollten gelockert bzw. nach hinten verschoben werden.
Eine einheitliche Preiszone wie bisher
Vor allem Neubau (400.000 Wohnungen pro Jahr).
Ich bin offen für ein Reformpaket im Verkehr, solange es technologieoffen, wirtschaftlich sinnvoll und sozial ausgewogen ist. Statt Belastungen setze ich auf Innovationen und marktwirtschaftliche Anreize, um Mobilität und Klimaschutz zu verbinden.
Ich bin gegen einen nationalen Mindestpreis im EU-Emissionshandel (EU-ETS 2). Stattdessen setze ich auf ein starkes, marktwirtschaftliches und europäisch harmonisiertes Emissionshandelssystem, das effizient Klimaziele erreicht, ohne Verbraucher und Unternehmen unnötig zu belasten. Nationale Sonderwege wie Mindestpreise gefährden den Wettbewerb und die Integration des EU-Marktes.